Inhalt Regio-Post Ausgabe 02/2021

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ZUERST

AKTUELLES AUS DER GESCHÄFTSTELLE UND DEM VORSTAND

NEUE MITGLIEDER UND NEUE MARKENTRÄGER

NEUES AUS UNSEREM NETZWERK 

REZEPTIDEEN

VERANSTALTUNGEN von Mitgliedern

ZUERST

Danke und ein Ausblick in die Zukunft!

Liebe Produzenten, liebe Freunde regionaler Produkte,
als erstes möchte ich ein großes Dankeschön an unsere Mitglieder aussprechen. Mit der positiven Resonanz für das Bestehen des Vereins und dem Vertrauenszuspruch bei der Mitgliederversammlung, können wir weiter optimistisch in die Zukunft schauen. Zusätzlich ist das ein positives Zeichen und eine gute Basis für unsere aktuell beantragten Förderprojekte, die unseren Verband noch mehr stärken werden. Denn Gemeinschaft ist das, worauf wir uns besinnen sollten.
Da die aktuelle Coranalage immer noch sehr angespannt ist, herrscht weiterhin eine Ungewissheit darüber, wie es weitergehen wird. Zudem schauen wir voller Schrecken, auf die vom Hochwasser betroffenen Gebiete. Hier sind einige unserer Mitglieder in der Organisation von Hilfsangeboten aktiv. Sicherlich wird sich der ein oder andere noch anschließen oder eventuell auch etwas spenden können.
Ebenso ist die aktuelle Rohstoffknappheit ein Problem, welches nicht zu unterschätzen ist und uns auch noch eine Zeitlang begleiten wird. Der Markt und die Gesellschaft sind sehr schnelllebig geworden und stehen unter einem enormen Wandel, wobei die Trends zur Regionalität und Nachhaltigkeit anhalten.
Durch die sehr große Vielfalt an ähnlichen Vereinen, tut sich ein Verband schwer, wenn er nicht einen Schritt weiterdenkt und damit im Wettbewerb einen entscheiden Vorteil voraushat. Dieses sollten wir als Anlass nehmen, um weiter in einem offenen Austausch miteinander, Lösungsansätze zu finden. Zusammenhalt und Nachhaltigkeit sind hierbei zwei Aspekte, die ein solides Fundament bilden und uns positiv in die Zukunft blicken lassen können. Für eine kraftvolle Stimme aus der Region für die Region und für eine starke Gemeinschaft.
 
In diesem Sinne wünsche ich eine gute Sommerzeit.
Anika Riedel

Vorstand

AKTUELLES AUS DER GESCHÄFTSTELLE UND DEM VORSTAND

VERBANDSTERMINE

7. September um 18.00 Uhr in der Einbecker Senfmühle: 1. Treffen der Projektgruppe Landesgartenschau 2022

In den November verschoben Jahreshauptversammlung (nähere Informationen folgen)

BETRIEBSBESICHTIGUNGEN UND AUSTAUSCH

Unsere Mitglieder sollen in unserem Netzwerk neue und attraktive Ansätze für gemeinsame Projekte, neue Vermarktungsinitiativen und einen persönlichen Austausch finden. Wo ginge dies besser als bei einem ungezwungen Treffen bei einem unserer KOSTBARES SÜDNIEDERSACHSEN Produzenten. Der jeweils ausrichtende Betrieb stellt uns seinen Hof mit seinen unterschiedlichen Facetten vor. Ergänzend dazu findet ein Erfahrungsaustausch in gemütlicher Runde unter den Teilnehmenden statt. Daneben werden aktuelle Informationen „Rund um das Thema Vermarktung regionaler Produkte“ durch unsere Geschäftsstelle gegeben. Für das leibliche Wohl sorgen jeweils kleine Imbisse aus Produkten des ausrichtenden Betriebes und Getränke. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Teilnahme.

Dauer: Jede Veranstaltung dauert ca. 3 Stunden, einschließlich der Besichtigung des ausrichtenden Betriebes.
Organisation: Marie-Luise Kisters, Geschäftsstelle Einbeck
Kosten: 10,00 €/Person für Mitglieder + MwSt., inkl. Imbiss und Getränke
Anmeldung: In der Geschäftsstelle bis jeweils eine Woche vor dem Veranstaltungstermin.

Montag, den 20. September um 14.00 Uhr:: Zu Gast im Rodetal bei Jörg Rüsseler:
Gastronom, Hotelier, Highland Cattle Züchter, Gänsehalter, Direktvermarkter, kocht mit regionalen Produkte und setzt auf Nachhaltig in seinem Handeln.

Montag, 18. Oktober um 14.00 Uhr: Zu Gast bei Susanne Schwarzbach und Holger Kurre auf dem Angersteiner Bauernhof
Strohschweinhalter, Hühnerzüchter, Feldbesteller, Direktvermarkter, erfolgreiche Hofladenbetreiber, Tierliebhaber, kreative Junglandwirte mit vielen Ideen für die Zukunft.

Montag, den 15. November um 14.00 Uhr: Zu Gast bei Rainer Koch in der Einbecker Senfmühle:
Direktvermarkter, Imker, Regionalist, Netzwerker, Senfproduzent, Obstanbauer, Regionalladeninhaber

Außerordentliche Mitgliederversammlung am 15. Juni

Weitere Markenträger ausgezeichnet

Der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen e.V. hat die Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt. Mit großem Zuspruch wurde jetzt auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Hotel und Restaurant Sachsenross in Lütgenrode die Zukunftsstrategie 2021 – 2025 beschlossen. Die Neuausrichtung war notwendig geworden, um die Zukunft des Verbands auf sichere Füße zu stellen. Neben verschiedenen geplanten Maßnahmen und Projekten war es bei der Versammlung notwendig, über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge vom kommenden Jahr an zu entscheiden. Die Produzenten haben mit ihrem eindeutigen positiven Votum dem Vorstand und der Geschäftsstelle die Umsetzung der Strategie ihr Vertrauen in ihre Arbeit ausgesprochen. Ziel ist es, den Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen e.V. bis 2025 zum unverzichtbaren Netzwerkpartner für seine Mitglieder aus der Region zu entwickeln.

Die Vorstandsvorsitzende Anika Riedel hob in ihrer Ansprache hervor, was der Verband in den letzten Jahren alles Positive in der Region bewirkt hat. „Wir haben es geschafft, unterschiedlichste Menschen und Interessen an einen Tisch zu holen. Unser Qualitätssiegel für regionale Produkte „Kostbares Südniedersachsen“ wird inzwischen in der Region wahrgenommen“, so Riedel. Dies sei jedoch nur der erste Schritt. „Wir möchten in den kommenden fünf Jahren Strukturen entwickeln, die für unsere Produzenten und Mitglieder einen messbaren Nutzen darstellen. Das gilt zum Beispiel für die Logistik, der Absatzförderung, der Online-Vermarktung, dem Marketing oder durch gemeinsame Veranstaltungen sowie beim Erfahrungs- und Wissensaustausch,“ so Riedel weiter. Dabei solle der Nutzen jedes einzelnen Produzenten ebenso im Vordergrund stehen wie auch die Entwicklung unserer Region Südniedersachsen.

Der nun angestoßene Strategieprozess wurde im vergangenen Jahr gemeinsam durch den neuen Vorstand und der Geschäftsstelle des Verbandes initiiert. Im Laufe des Planungsprozesses wurden unterschiedliche Konzepte und Ideen von den Mitgliedern, den Landkreisen, des Landvolkes und weiteren Beratern aufgegriffen, konstruktiv diskutiert und letztlich in das nun vorliegende Konzept integriert.

In Zukunft sieht der Verband sich als starke Gemeinschaft von landwirtschaftlichen Erzeugern, mittelständischen Produzenten, Manufakturen, Händlern und Gastronomen, die für den Erhalt und den Ausbau stabiler Wertschöpfungsketten in der Region stehen. In der Gemeinschaft sollen Mitglieder im Netzwerk neue und attraktive Ansätze für gemeinsame Projekte, neue Vermarktungsinitiativen und einen persönlichen Austausch finden. Die Regionalmarke „Kostbares Südniedersachsen“ soll noch stärker als das Vertrauenssiegel für Verbraucher, Gastronomie und Handel platziert werden.

Diese Vision soll nun Schritt für Schritt umgesetzt werden. „Zwei Förderprojektanträge sind bereits beim Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium sowie bei den zuständigen LEADER-Regionen eingereicht und die Chancen, dass diese auch positiv beurteilt werden, stehen gut“., berichtet Geschäftsstellenleiterin Marie-Luise Kisters. Mit der Umsetzung der Projekte könnte die Geschäftselle mit weiteren Mitarbeitern aufgestockt werden. „Zusätzliche Mitarbeiter seien unabdingbar, um die vielfältigen anvisierten Maßnahmen und Projekte umsetzen zu können“, so Kisters.

Abschließend wurden drei neue Betriebe mit der Glaubwürdigkeitsurkunde ausgezeichnet. Sie dürfen zukünftig das Logo der Regionalmarke „Kostbares Südniedersachsen“ verwenden:

  • WildExclusiv, Uslar: Hochwertiges Wildfleisch aus dem Solling
  • Highland Cattle vom Rodetal, Nörten-Hardenberg: Wurstspezialitäten von schottischen Hochlandrindern
  • Familie Hofemeister, Bad Gandersheim-Hachenhausen: HeberWiesenEi—Freilandeier aus dem Hühnermobil

Arbeitsgruppe Regionale Produkte im Handel

Seit November 2020 ist die AG „Regionale Produkte im Handel und Hofläden“ aktiv. In ihr arbeiten aus dem Vorstand Anika Riedel von Riedels Ketchup-Manufaktur in Bevern und Eberhard Prunzel-Ulrich vom Käsehof Landolfshausen mit sowie Philip Giersemehl von BackMal! aus Einbeck, Jörg Mitzkat vom gleichnamigen Verlag aus Holzminden, Thomas Franke von der connect Werbeagentur GmbH aus Einbeck, Heike Niebuhr und Jörg Ackermann von der Beermühle in Bilshausen sowie Jürgen Hoffmeister und Petra Rothfuchs aus dem Qualitätsausschuss.

Erstes großes Arbeitsthema der AG ist die attraktivere Präsentation unserer regionalen Produkte im Lebensmitteleinzelhandel und in Hofläden. Gemeinsam mit der connect Werbeagentur wurden gestalterische Lösungen gesucht und auch gefunden. Grundlage hierfür waren die bisherigen Erfahrungen mit den Regionalregalen in Rewe- und Edeka-Märkten. Die Diskussionen in der AG mündeten schnell durch die Zuarbeit von connect in einem Katalog möglicher neuer Werbemittel. Dies reichte von an der Decke über Regionalregalen angebrachten Bannern über sogenannte Wobbler (kleine, direkt an Regalen angebrachte „Winker“) bis hin zu Prospektständern und freistehenden Kundenstoppern. Hierbei spielten auch Fragen der Farbgestaltung eine Rolle sowie die Optimierung unseres Logos „Kostbares Südniedersachsen“. Über diese Entwürfe wurde auch mit Vertretern des Einzelhandels diskutiert. Deutlich wurde hierbei, dass es keine Standardlösungen geben kann, sondern Flexibilität zur Anpassung an die jeweilige Situation in Märkten und Hofläden gefordert ist.

Letztlich fiel die Entscheidung in der AG zugunsten von acht verschiedenen Varianten von Werbemitteln. Hierzu zählen Banner über Regalen und Kühltheken, sogenannte Abhänger, die bereits beschriebenen Wobbler, Stecker für Regalschienen und an Regalen quer zur Laufrichtung der Kunden angebrachte Stopper. Grundfarbton ist dabei ein helleres Orange, ergänzt in verschiedenen Kombinationen durch unser Logo „Kostbares Südniedersachen“, den Schriftzug „Regional, echt und ehrlich“ sowie QR-Codes, um Einkaufenden weiterführende Informationen zugänglich zu machen.

Aktuell werden durch connect Angebote für den Druck dieser Werbemittel eingeholt. Vorgesehen ist die Erstellung eines kleinen Katalogs, aus dem interessierte Händler die für sie passenden Werbemittel auswählen können.

Projektgruppe Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim

Das Landvolk Northeim-Osterode / Kreisbauernverband e.V. bietet dem REGIONALEN ERZEUGERVERBAND SÜDNIEDERSACHSEN e.V. auf der von ihm beplanten Fläche vor dem Eingang zur Landesgartenschau 2022 (LAGA)  in Bad Gandersheim und gegenüber des großen Parkplatzes für die gesamte Dauer der LAGA eine Nutzungsfläche an. Inmitten der Fläche soll ein Pavillon errichtet werden.  Angedacht ist, das Mitglieder unseres Verbandes (unter dem Label „Kostbares Südniedersachsen“) in etwa zur Hälfte gemeinsam belegen könnten. Den anderen Teil übernimmt ein örtlicher Garten- und Landschaftsfachmarkt. Es darf dort präsentiert, verkostet, verkauft und entgeltlich bewirtet werden. 
Aktuell haben sich rund 20 Mitglieder interessiert gezeigt, an dem Vorhaben mitzuwirken. Details sind noch gemeinsam zu erarbeiten und zu klären. Die Arbeitsgruppe trifft sich erstmalig am 7. September um 18.00 Uhr, vorraussichtlich in der Einbecker Senfmühle.

Kooperation mit REGIOLANDA - Angebot für Mitglieder

In Zusammenarbeit mit Verbandsmitglied REGIOLANDA hat der REGIONALE ERZEUGERVERBND SÜDNIEDERSACHSEN e.V. zwei Angebote für ihr Social Media Marketing bzw. Online-Marketing zusammengestellt.

  • Einzelpost 
    Ein Beitrag in Form eines Videos (untertitelt, so möglich), je nach Beitrag und Kanal mit und ohne Bilder. Redaktionell durch uns erstellt. Gepostet bei Facebook auf Profil, Fanseite, Gruppen, Instagram und YouTube zu unterschiedlichen Tageszeiten.

oder

  • Vlogging Jahresbeitrag (inklusive 12 Beiträge)
    Firmen-Portrait auf der Homepage von Regiolanda Text und Bilder zum Unternehmen gestellt oder durch uns von der jeweiligen Homepage des Unternehmens zusammengestellt.
    Beiträge: Monatlich ein Beitrag in Form von Videos (untertitelt, so möglich), je nach Beitrag und Kanal mit und ohne Bilder. Redaktionell durch uns erstellt. Gepostet bei Facebook auf Profil, Fanseite, Gruppen, Instagram und YouTube zu unterschiedlichen Tageszeiten.

 Auch die Nutzung, der von REGIOLANDA erstellten Videos auf Homepages und den sozialen Netzwerken, ist gebührenfrei.

Projektantrag beim Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium

Projekttitel: Erweiterung der Direktvermarktung in kleineren und dezentralen Verkaufsstellen sowie Bündelung des Angebotes
Projektzeitraum: 3 Jahre
Aktueller Stand: Projektantrag wurde vor kurzem bei der Landwirtschaftskammer eingereicht

Die Vermarktungsaktivitäten des Erzeugerverbandes haben sich bisher auf den Lebensmitteleinzelhandel (Edeka, Rewe) konzentriert. Zum schnellen Absatz auch größerer Produktmengen war das in der Anfangszeit des Erzeugerverbandes sinnvoll, zumal bestehende Strukturen auf Seiten des LEH gute Anknüpfungspunkte boten. Die Erschließung anderer Absatzwege in die „Nischen“ dezentraler Vermarkter hinein birgt ein großes Potential, ist aber sehr arbeitsintensiv und auch kompliziert, da jeder Vermarkter individuell erfasst und angesprochen werden muss. Der Erzeugerverband mit seinen begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen kann diese Arbeit nicht neben dem laufenden Tagesgeschäft bewältigen, so dass zusätzliche personelle Kapazitäten und Sachmittel erforderlich sind.

Innerhalb des Projekts sollen bestehende dezentrale Vermarktungseinrichtungen im Erzeugerverbandsgebiet wie auch das Produktions- und Lieferpotential landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Lebensmittel im Erzeugerverband systematisch analysiert werden. Ausgehend hiervon sollen neue, nachhaltige Vermarktungsstrukturen aufgebaut werden. Im Einzelnen beinhaltet das folgende Schwerpunktaktivitäten:

  • Identifikation vorhandener Vermarkter
  • Produktions- und Lieferpotential landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Lebensmittel
  • Ist- und Potentialanalyse von Vermarktern und Gastronomen
  • Neue Vermarktungsstrategie und -strukturen
  • Übertragbarkeit der Erfahrungen aus anderen Regionen in Niedersachsen
  • Vorbereitung von angepassten Mikro-Logistiklösungen und Ausloten der Möglichkeit dezentraler Verteilungsbasen

LEADER-Region übergreifendes Projekt (Region Harzweser, Göttingen, Altkreis Osterode)

Projekttitel: Qualitätsoffensive
Projektzeitraum 2 Jahre
Aktueller Stand:
Projekt in zwei von drei Regionen vorgestellt und positiv beschlossen

Inhalt: Der Regionaler Erzeugerverband Südniedersachsen e.V. zeichnet sich durch eine vielfältige Produzentenstruktur aus - vom Landwirt bis zur Getreidemühle über Gemüseanbauer und Gastronomen bis hin zu verschiedenen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. Diese Vielfältigkeit ist gleichzeitig auch eine Besonderheit des Verbands. Die Wertschöpfung in der Region kann insbesondere dann erhöht werden, wenn sich alle Mitglieder der Wertschöpfungskette unter einem Dach vereinen.

Zum Start und Aufbau der Initiative haben die Markeninhalte den damaligen Zweck erfüllt. Je bekannter und größer eine Marke wird, desto wichtiger ist, dass man eine klare Positionierung und nachvollziehbare Anforderungen zur Aufnahme hat. Diese muss auch im Marketing sichtbar werden. Daher ist ein wichtiger Schritt innerhalb unserer Strategie, das Qualitätsmanagement unserer Marke „Kostbares Südniedersachsen“ weiterzuentwickeln.

Projektziel:

Die bestehenden Inhalte und Anforderungskriterien an die Nutzung der Marke „Kostbares Südniedersachsen“ sollen weiterentwickelt werden. Dabei soll der Qualitätsanspruch erweitert werden und neben Anforderungen an die Regionalität auch Anforderungen an Nachhaltigkeit auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene beinhalten. Es sollen für alle Branchen spezifische Fragenkataloge erarbeitet werden. Ziel ist es, nicht einen starren schwarz/weiß Katalog zu entwickeln, sondern dem Unternehmen konkrete Wege zu mehr Regionalität aufzuzeigen und entsprechende Prozesse zu begleiten. Mindestanforderungen müssen jedoch immer erfüllt werden, das sind:

  • Produktionsstandort in der Region
  • Standort des Unternehmens in der Region
  • Die Zutaten müssen - so weit wie möglich - aus dem definierten Gebiet stammen.

Wenn Entwicklungsschritte bei der Überprüfung definiert werden mussten, wird der Fortschritt in einem bestimmten Zeitfenster erneut überprüft.

Mit der Umsetzung dieses Konzepts fördert der Regionale Erzeugerverband nachhaltig die Entwicklung zu mehr Regionalität und erhöht die regionale Wertschöpfung, stärkt den ländlichen Raum und setzt wichtige Impulse für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Die neuen Qualitätsstandards werden zeitgleich nach außen öffentlichkeitswirksam kommuniziert. Unter anderem wird die bisher ausgehändigte Glaubwürdigkeitsurkunde durch eine Auszeichnung, welches die ausgezeichnete Regionalqualität unterstreicht, ersetzt. Die bestehende Wort-Bild-Marke wird überarbeitet und die neuen Inhalte der Qualitätsmarke werden über verschiedene Kanäle (online, print, Pressearbeit) nach außen getragen.

Weiterhin werden mindestens 2 Veranstaltungen in Form von Regionalmärkten, gestreut auf das Gesamtgebiet, durchgeführt. Dort wird das Thema Qualitätsmarke “Kostbares Südniedersachsen“ informativ und interaktiv aufbereitet und dargestellt.

Kooperation mit der Südniedersachsenstiftung: Welcom Box für neue Fachkräfte

Der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen hat mit dem Welcom Center der Südniedersachsenstiftung eine Kooperation geschlossen. Ab sofort wird die Welcom Box mit fast ausschließlich Mitgliederprodukten gefüllt. Das Präsent soll neuen Fachkräften in der Region auf charmante Art ein Stück südniedersächsisches Lebensgefühl vermitteln. Die regionalen Spezialitäten ermöglichen es künftigen MitarbeiterInnen, einen ersten kulinarischen Einblick in unsere liebens- und lebenswerte Region zu gewinnen. Die Pakete sind auch als Geschenk zu Geburtstagen oder als Präsent für geschäftliche Kontakte geeignet. Zukünftig ist es geplant, dass die Auswahl der regionalen Produkte immer wieder geändert wird.

NEUE MITGLIEDER UND NEUE MARKENTRÄGER

Produzent: Angersteiner Bauernhof: SB-Hofladen, Strohschweinehalter, Freilandhühner

Frisch, regional und ehrlich, das ist das Motto des Angersteiner Bauernhofs nahe Nörten-Hardenberg. Hinter dem Betrieb stehen die Familien Kurre und Pickel, die sich mit Getreideanbau und Schweinezucht befassen. Seit Juni 2020 betreiben sie mit ihrem Hofladen aktive Selbstvermarktung. Zu Beginn waren es die eigenen selbst hergestellten Produkte wie Eier, Kartoffeln und Wurst- und Fleischspezialitäten vom Strohschwein, die angeboten wurden. Nach und nach hat sich der Hofladen zu einem der modernsten und vielfältigsten SB-Hofladen in der Region entwickelt. So können Kunden sogar bequem per EC- oder Kreditkarte ihren Einkauf vor Ort bezahlen. Auch das Sortiment erweitert sich ständig. Die Produktpalette reicht inzwischen über Brot, Gemüse, Mohn, Quinoa, Kichererbsen, Öle, Gurken im Glas, Dressings, Gewürzmischungen bis hin zu Eierlikör, Kaffee und verschiedenen Fruchtaufstriche. Bei Ihrer Produktauswahl legen die Landwirte Wert auf Regionalität und die handwerkliche Herstellung durch die jeweiligen Anbieter.

Bei ihren rund 1.000 Schweinen und 650 Hühnern ist ihnen eine gute Haltung besonders wichtig. So haben sie 2017 ihren Schweinestall umgebaut und um eine Außengalerie erweitert, so dass die Schweine zu jeder Zeit Tageslicht und Frischluft genießen können. Dort haben sie auch die Möglichkeit ihren Spieltrieb im Strohbad nachzugehen. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Aufzucht bis hin zum küchenfertigen Produkt in der Region generiert. Die Ferkel kommen von einem Bauernhof aus Kerstlingerode. Aufgezogen und umsorgt werden sie auf dem Angersteiner Bauernhof, zur Schlachtung geht es dann wiederum zurück in das Untereichsfeld zur Schlachterei Zapfe. Einen Teil des Fleisches wird im Hofladen Zapfe vermarktet, ein Großteil des Fleisches geht an die Fleischerei Grischke, die in der Region mit neun Filialen vertreten ist und schließlich wird ein immer größer werdender Anteil Ab-Hof direkt verkauft.

Die Familien haben noch viele Ideen und Pläne für die Zukunft, vor allem wollen sie ihren Standort in Angerstein weiter ausbauen, um die Menschen in der Region auf den Hof zu holen. Denn jungen Menschen einen besseren Bezug zur Landwirtschaft und Lebensmitteln zu ermöglichen, das ist ihnen besonders wichtig.

Aktueller Mitgliedsstatus: im Anerkennungsverfahren zum Markenträger "Kostbares Südniedersachsen".

Produzent: Highland Cattle vom Rodetal: Restaurant, Highland Cattle Zucht, Regionalregal / Hofladen

Jörg Rüsseler aus Nörten-Hardenberg ist Gastronom, Gänse- und Rinderhalter. Unter der Marke Highland Cattle vom Rodetal vermarktet er seine schottischen Hochlandrinder. Die Wurst- und Fleischspezialitäten kann man direkt vor Ort, in ausgewählten Supermärkten in der Region oder im Online-Shop unter der Adresse https://rodetal-shop.eshop.t-online.de/ erwerben. Im eigenen Hotel & Restaurant Rodetal können Gäste außerdem Fleisch von seinem Highland Cattle in leckeren Variationen auf dem Teller genießen.

Seit kurzem wird der Gastraum durch ein großflächiges Regionalregal mit vielen Produkten aus dem Produktsortiment „Kostbares Südniedersachsen“ geschmückt. Hier können sich Gäste individuelle Präsente zusammenstellen lassen oder auch einzelne regionale Spezialitäten erwerben.

Auch in ihrer Küche setzen Rüsseler und sein Team viele heimische Akzente. In Rahmen von Aktionswochen kommen, je nach Saison, Spargel, Fisch, Pilze und Wildbret oder Gänsebraten, von eigenen Tieren, auf den Teller.

Die Highland Cattle vom Rodetal werden ganzjährig im Freiland gehalten und zeichnen sich durch exzellente Fleischqualität sowie hervorragenden Geschmack aus. Das Fleisch der schottischen Hochlandrinder enthält weniger Cholesterin und weniger Fett als anderes Rindfleisch oder Schweinefleisch, aber mehr Proteine und mehr Eisen. Es zeichnet sich durch sein vorzügliches Aroma aus, ist sehr fein- und kurzfaserig sowie leicht marmoriert.

Ausgezeichnete Produkte:

Fleisch vom Hochlandrind:

  • Steak´s vom Hochlandrind
  • Rouladen vom Hochlandrind
  • Gulasch vom Hochlandrind
  • Rinder Keulenbraten
  • Rinder Schulter
  • Rinder Suppenfleisch
  • Tafelspitz vom Hochlandrind

Wurstspezialitäten vom Hochlandrind:

  • Krakauer im Schafsaitling ungekühlt
  • Salami im Kunstdarm
  • Mettwurst im Kunstdarm
  • Bratwurst im Schweinedarm
  • Wiener im Glas
  • Leberwurst in der Dose
  • Mettwurst gekocht in der Dose
  • Sülze in der Dose
  • Cornedbeef in der Dose

Kontakt:
Highland Cattle vom Rodetal
Jörg Rüsseler
Rodetal 1
37176 Nörten-Hardenberg

Mail: info@rodetal.de
Telefon: 05594 / 95 22 0
Web:www.rodetal-shop.eshop.t-online.de

Produzent: Milchof Lutze in Hollenstedt – Milchtankstelle und SB-Hofladen

Familie Lutze betreibt ihren landwirtschaftlichen Betrieb in Hollenstedt in vierter Generation. Vor kurzem hat Matthias Lutze seine Milchtankstelle mit SB-Hofladen mit vielen regionalen Produkten aus Südniedersachsen in Betrieb genommen. Die angebotene Rohmilch stammt von den 70 Kühen der Rasse Holstein-Friesian, die in der Nähe in einem Boxenlaufstall gehalten und gemolken werden. Der Preis für einen Liter frische Milch liegt bei einem Euro. Zapfen kann man in eigene Behälter. Wer spontan Milch kaufen möchte, geht nicht leer aus, da man für 1,50 Euro eine Flache zum Abfüllen erwerben kann. Die gezapfte Milch ist im Kühlschrank drei bis vier Tage haltbar und sollte vor dem Genuss abgekocht werden.

Angefangen mit der Direktvermarktung hat Lutze mit dem Verkauf von Rindfleisch ab Hof. Aktuell hat er 12 Fleischrinder, ein Mix aus Wagyu/Holstein-Friesian. Durch die steigende Nachfrage der Rindfleischkäufer hat sich der Landwirt entschlossen, auch Milch direkt auf dem Hof anzubieten. Die Direktvermarktung seiner landwirtschaftlichen Produkte macht für Lutze nur einen kleinen Teil seines landwirtschaftlichen Betriebes aus, welche aber mehrere Vorteile hat. Neben einem Zusatzeinkommen, was er damit erzielt, kann er seine Kunden direkt vor Ort über seine Arbeit informieren; damit schafft er wieder eine Verbindung zwischen Landwirtschaft und Verbraucher.

Weiterhin bewirtschaftet er zusammen mit Verbandsmitglied Herbert Schütte in der Hollenstedter Agrar Service GmbH&Co.KG, 380 Hektar Fläche mit Dinkel, Gerste, Weizen-, (Körner) Mais,- und Zuckerrüben sowie Leindotter, Raps, Ölsenf und Kartoffeln (Industrie-, Speise-, und Pflanzkartoffeln). Die gemeinschaftliche Biogasanlage wird mit Gülle, Mist, Mais- und Grassilage betrieben.

Aktueller Mitgliedsstatus: im Anerkennungsverfahren zum Markenträger "Kostbares Südniedersachsen".

Produzent: WildExclusiv - Wildprodukte aus dem Solling

Susann Rennemann und ihr Mann vermarkten hochwertiges Wildfleisch aus dem Solling. Im großzügigen Wildgehege kann ihr „Dammwild“ das ganze Jahr über Weidegras genießen. Nur in den vegetationsärmeren Monaten wird eine Mischung aus Bio-Gerste, -Hafer, & Weizen dazu gefüttert. Des Weiteren gibt es im Herbst Kastanien und im Winter Futtermöhren in Bio-Qualität sowie Weser-Heu vom ersten Schnitt.

Als Wildgehegebesitzer und passionierte Jäger vertreiben die Rennemanns nicht nur Dammwild ohne Massentierhaltung und im Einklang mit der Natur aus ihrem Gehege, sondern verkaufen auch die anderen heimischen Wildarten aus der Solling-Vogler-Region (Uslar) und zwar Schwarzwild, Rotwild und Rehwild. Das gesamte Wildfleischsortiment kommt ausschließlich tiefgefroren (TK) zum Versand.

Das Fleisch ist erhältlich im Online-Shop der Familie Rennemann und in ausgewählten Supermärkten.

Ausgezeichnete Produkte:

  • Hochwertiges Wildfleisch aus dem Solling

Kontakt
WildExclusiv
Am Graben 1
37170 Uslar

Telefon: 0152 / 22906049
Mail: susann.rennemann(at)wildexclusiv.de

Web: www.wild-exclusiv.de
Shop: www.wild-exclusiv.de/shop
Facebook: WildExclusiv

Aktueller Mitgliedsstatus: Markenträger „Kostbares Südniedersachsen“

Produzent: HeberWiesenEi -Freilandeier aus dem Hühnermobil

Der landwirtschaftliche Familienbetrieb Hofemeister liegt in der Hebersiedlung in der Nähe von Bad Gandersheim. Der Hauptbetriebszweig ist der Ackerbau. Seit Sommer 2020 ist Familie Hofemeister in die Direktvermarktung mit ihren Hennen in der mobilen Freilandhaltung eingestiegen. Auf Instagram und Facebook bekommen Interessierte Einblicke in die alltäglichen Arbeiten auf dem Hof.

Die Enten und Gänse wachsen in aller Ruhe auf den Wiesen rund um die Hofstelle auf.  Familie Hofemeister freut sich über jeden Kunden, der Wertschätzung für Qualität und Regionalität zeigt. Überzeugen Sie sich gern selbst– die Tiere freuen sich über einen Besuch.

  • Ausgezeichnete Produkte:
  • HeberwiesenEier aus dem Mobilstall
  • Erdbeer-Baiser aus HeberwiesenEiern
  • Eierlikör
  • Enten und Gänse

Kontakt
Familie Hofemeister
Hachenhausen Heber 4
37581 Bad Gandersheim

Telefon: 05382/2917
Mobil: 0151/41290406
EMail: Hofemeister.Heber@outlook.de

Facebook:@HeberWiesenei
Instagram:@heberwiesenei

Mitgliedsstatus: Markenträger „Kostbares Südniedersachsen“

Fördermitglied: frischmarkt Greene – Einkaufsservice

Matias Radtke versorgt seit sieben Jahren mit seinem Einkaufsservice, zahlreiche Kunden aus der Region Göttingen, Einbeck, Dassel mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs. Der Kunde bestellt die Ware dabei online oder per Telefon. Der Einkauf wird dreimal in der Woche nach Hause geliefert. Dabei nimmt der Einkaufsservice Bestellungen von verschiedenen Supermärkten und Discountern entgegen. Radtke möchte mit seiner Dienstleistung die Versorgung auf dem Land verbessern. Die Gebühren sind gering, für Senioren und Seniorinnen mit Pflegegrad ist die Leistung sogar kostenlos. 

Vor kurzem hat Radtke zusätzlich den frischmarkt in Greene eröffnet. In Kooperation mit dem Einkaufsservice und weiteren Dienstleistern soll hier in Zukunft ein modernes Versorgungs- und Dienstleistungszentrum entstehen.

Fördermitglied: Brennerei Strautmann aus Bodenfelde

Die Scheunenbrennerei befindet sich am Rande der Solling-Vogler-Region, inmitten des Weserberglands. Hergestellt und kreiert werden Edelbrände, Gin, Korn, Liköre und bald auch Whiskey. Das Klima und die natürliche Umgebung begünstigen die hervorragende Qualität ihrer Obstbrandsorten. Strautmanns veredeln Obst und Getreide, das direkt im Weserbergland wächst und den Charakter der Natur im Glas einfängt.

NEUES AUS UNSEREM NETZWERK 

Neuer Verkaufsautomat mit regionalen Produkten in Greene

Familie Schaper hat in einen neuen Verkaufsautomaten mit regionalen Produkten investiert. So bekommen Liebhaber regionaler Waren rund um die Uhr stets frische und leckere Produkte. Der sogenannte Regiomat steht neben dem Eingang des AGRAVIS Markt in Greene. Neben den eigenen Freilandeiern aus dem Mobilstall (Stroiter Landei) gibt es dort auch Nudeln und den eigenen Eierlikör. Ergänzt wird das Sortiment mit Currywurst, Wild–Rauchenden, Tomatenketchup von der Fleischerei Schwerdtfeger aus Sievershausen, Honig von der Imkerei Kleinhans sowie Kartoffeln und Dosenwurst.

Einen weiteren Verkaufsautomaten hat Familie Schaper auf ihrem Hof in Stroit am Schmiedebrink 1.

Bauernhof Freckmann erweitert seinen Schweinestall um einen Außenbereich

Jens Freckmann hat seinen Schweinestall in Seulingen um eine Veranda erweitert, um eine großzügigere Haltung der Schweine zu ermöglichen. Jetzt können die Schweine den Stall jederzeit verlassen. Durch die Veranda profitieren die Tiere von Frischluft und Tageslicht zu jeder Jahreszeit. Im Innenbereich gibt es für die aktive Tiere einen Strohbereich, in dem Sie nach Belieben wühlen können. Außerdem gewährt die Veranda den Tieren viel mehr Bewegungsmöglichkeiten als in einem konventionellen Stall (statt der gesetzlich vorgeschriebenen 0,75 m² pro Schwein sind es im Offenstall mindestens 1,7 m²). Es gibt getrennte Bereiche fürs Liegen, Fressen und andere Aktivitäten. Auch in eine modernere technische Ausstattung hat Freckmann investiert. Das Stroh wird über eine automatische Streuvorrichtung zugeführt, damit der Stall täglich frisches Einstreu erhält.

Die gesamte Wertschöpfungskette von der Aufzucht bis hin zum küchenfertigen Produkt wird bei Freckmann in der Region generiert. So stammen die Ferkel von Andreas Dittmann aus Westerode, geschlachtet werden die Tiere im nahen gelegenen Schlachthof in Heiligenstadt.

Bei Freckmann entsteht keine Massenware, sondern ein sorgfältig-traditionell handwerklich hergestelltes Produkt. Die Gewürzmischungen für seine schmackhaften Wurst- und Fleischspezialitäten mischt Freckmann selbst zusammen, so weiß er genau was an seine Wurst kommt.

Hanf- und Mohnanbau in Südniedersachsen - Junglandwirt Stefan Golze vom Hof Ilmeaue versucht sich im Anbau von Sonderkulturen.

Die eigene Nudelmanufaktur muss durch Verzögerungen im Bau leider noch etwas warten.

Der Hof Ilmeaue in Dassel ist vor allem für seine leckeren Freilandeier und das schmackhafte Rindfleisch seiner französischen Blonde-Aquitaine Rindern bekannt. Damit keine Langweile aufkommt probiert Landwirt Stefan Golze immer wieder verschiedene Sonderkulturen aus. Dieses Jahr mit dem Anbau von Mohn und Hanf. Dazu hat er aktuell auch noch Zeit, denn die Fertigstellung der hauseigenen Nudelmanufaktur  und die Fertigstellung des  Zerlegeraums für sein Rind- und Geflügelfleisch verzögert sich aufgrund der aktuellen Herausforderungen in der Baubranche.

Golze möchte mit seinen Versuchen testen, welche Ackerkulturen sich in unserer Region mit einem möglichst minimalen Einsatz von  Pflanzenschutzmitteln kultivieren lassen.  Eine gute Ernte ist dabei jedoch nicht ausreichend, denn das Erntegut muss auch aufbereitet und veredelt werden. Dafür ist er mit Betrieben in Kontakt, die seine Ernte  mit Spezialtechnik reinigen und aufbereiten. Für die aufbereitete Waren müssen schließlich Veredler gefunden werden, wie zum Beispiel eine Ölmühle, die den Mohn und den Hanf zu einem regionalen Speiseöl presst. Auch für Bäckereien kann der Mohn als Backware interessant sein.

Die Abwechslung und das Ausprobieren verschiedenster Kulturen machen den Geflügel- und Rinderhalter jede Menge Spaß.  Einige Kulturarten bleiben einmalige Vorhaben, andere,  wie zum Beispiel der SollingKürbis, ein Speise-Hokkaido, bleiben fest im Angebotsportfolio.

Hof Wolper investiert in einen neuen Hofladen

Der Hofladenneubau von Familie Wolper in Salzderhelden ist schon weit fortgeschritten, eigentlich sollte er diesen Sommer eröffnet werden. Auf Grund der aktuellen Herausforderungen im Baugewerbe verzögert sich die Eröffnung noch etwas. Gut 100m² Verkaufsfläche hat der neue Laden. Mit einem offenen Dachstuhl und einem modernen Eingangsbereich verspricht der Hofladen Vorfreude auf das baldige erweiterte Sortiment an regionalen Produkten. Das bestehende Angebot, welches heute in Anne’s Weinkontor angeboten wird, soll um Obst-, Gemüse- und Molkereiprodukte sowie weitere regionale Lebensmittel ergänzt werden.

Neben den eigenen Eiern, Suppenhühnern und Eierlikör hat Familie Wolper vor kurzem ihre eigene Produktpalette an Geflügelprodukte kreativ ausgeweitet, so sind  ab Hof auch Geflügelbratwurst, Geflügelwiener und Fleischkäse sowie Suppen zu erwerben.

Der Ölacker – neue Ölmühle in Hollenstedt kommt bald

Die Arbeiten um die neue Ölmühle in Hollenstedt laufen auch Hochtouren. Wenn es nach der geschäftsführenden Gesellschafterin Antje Henniges gehen würde, könnten die Baumaßnahmen jedoch noch bedeutend schneller ablaufen. Wer aktuell neue Projekte mit Baumaßnahmen und Genehmigungen umsetzen möchte braucht starke Nerven.

Die Ölmühle setzt unter der Marke „der Ölacker“ auf die Kooperation mit der heimischen Landwirtschaft. Die zu vermahlenden Saaten werden in der Region Südniedersachen durch die Hollenstedter Agrar- Service GmbH und ihren geschäftsführenden Gesellschafter, Diplomagraringenieur Herbert Schütte, angebaut. Auf dem Hofgelände von Herbert Schütte wird die Ölmühle auch ihren Produktionsstandort haben.

Der landwirtschaftliche Betrieb hat in Teilen seinen Anbau entsprechend variiert und konzentriert einen Teil seines Geschäfts auf den Anbau traditioneller Saaten wie Raps, Lein, Leindotter, Senf und Hanf und Mohn, welche an die Ölmühle zur Weiterverarbeitung geliefert werden. Zukünftig wird „der Ölacker“ weitere Kooperationen in der Region suchen (z.B. für Walnussöl). Gleichzeitig mit der Ölmühle wird eine Saatenreinigung aufgebaut, die auf das Reinigen dieser speziellen Produkte zugeschnitten ist und die auch das Lohnreinigen für alle anderen Betriebe in der Region ermöglichen soll.

Ein weiteres Feld der Ölmühle wird die Weiterverarbeitung der Rückstände aus den Mahlvorgängen sein. Die Presskuchen der hochwertigen Öle lassen sich als Futtermittel für die Tierzucht hervorragend verwerten oder durch einen Mahlvorgang zu hochwertigen Mehlen weiterverarbeiten, die zunehmend Anwendung finden in der für Allergiker geeigneten Ernährung.

Antje Henniges ist auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Herbert Schütte (An den Öläckern 5 in Hollenstedt) aufgewachsen und war dann mit ihrer Familie 25 Jahre in der Systemgastronomie in Mecklenburg-Vorpommern selbstständig. Zurückgekehrt in ihre Heimatregion hat sie sich mit der regionalen Vermarktung von in Südniedersachsen erzeugten Produkten beschäftigt und ihre Leidenschaft für diese Idee wiederentdeckt. In diesem Rahmen war sie auch eine Zeitlang in der Geschäftsstelle des Regionalen Erzeugerverbands Südniedersachsen tätig. Dort war sie unter anderem an der Organisation des Regionalmarkts auf dem Gut Herbigshagen beteiligt und wirkte bei der Arbeitsgruppe regionale Produkte im Handel mit.

Die enge Beziehung zum landwirtschaftlichen Betrieb ihres Bruders und der rege Ideenaustausch hat zu diesem Projekt geführt.

Henniges möchte mit ihrem Projekt ehrliche Produkte herstellen, deren Herkunft für den Verbraucher transparent ist.

Neues Regionalregal im Frischmarkt Greene - Mitglieder präsentieren sich zur Eröffnung

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten hat im ehemaligen Edeka-Markt am Greener Steinweg vor kurzem der neue Frischmarkt eröffnet. Über ein Jahr war der Markt geschlossen, nachdem die Voreigentümer in den Ruhestand gegangen waren. Neben vielen Lebensmitteln des alltäglichen Bedarfs gibt es dort auch ein Regionalregal mit vielen Kostbarkeiten aus Südniedersachsen. In Zukunft soll das regionale Angebot auch über den Einkaufservice (siehe auch neue Mitglieder) von Inhaber Matias Radtke vertrieben werden, so dass die regionalen Waren auch direkt nach Hause geliefert werden können. Dies nicht nur rund um Greene, sondern auch in den Regionen Einbeck, Dassel und Göttingen.

Das Regal zeigt die Produktvielfalt Südniedersachsens, die sich inzwischen unter unserer Marke „Kostbares Südniedersachsen“ vereint hat. Mit der vom Erzeugerverband neu entwickelten Werbematerialienstrategie soll das Konzept möglichst zeitnah an weiteren Standorten umgesetzt werden (siehe auch Bericht AG regionale Produkte im Handel). Zuvor wird es jedoch notwendig sein, gemeinsam Richtlinien zur Verwirklichung zukünftiger Projekte zu definieren. Ziel ist es, den Kommunikations-, Auswahl-, und Umsetzungsprozess transparent und klar zu gestalten. Es wird das Ziel sein, dass der Einzelne davon partizipieren kann, aber es muss auch Anforderungen und Regeln an die Gemeinschaft geben.

Wir danken an dieser Stelle allen Mitgliedern, die den Eröffnungstag durch ihre Anwesenheit und ihre Produkte bereichert haben. Namentlich sind dies,

  • Einbecker Mostwerk
  • Backmal
  • HeberWiesenEi

Einbecker Brauhaus: Mit regionaler Braugerste durchstarten

Die regional erzeugte Sommerbraugerste, die in der Mälzerei Ireks in Schweinfurt zu Braumalz verarbeitet wird, wächst in diesem Jahr erstmals auf sechs verschiedenen Äckern zwischen Sievershausen im Westen und Gieboldehausen im Osten Südniedersachsens. Großflächige Schilder mit der Aufschrift „Hier wächst unser Bier“ und unserem Logo „Kostbares Südniedersachsen“ kennzeichnen die Flächen für den Verbraucher.

Mit dabei sind die Landwirte Christoph von Breitenbuch aus Parensen, Markus Gerhardy aus Gieboldehausen, Heinrich Klingelhöfer aus Groß Lengden bei Göttingen, Henning und Bastian Meyer aus Katlenburg, Torsten Fröchtenicht aus Northeim-Hillerse sowie Armin Eggert und Siegbert Stieg aus Gleichen-Rittmarshausen. Der Startschuss des neuen Projektes ist bereits zur Aussaat am 19. März 2021 erfolgt.

Doch dabei soll es nicht bleiben. Die Brauerei hat noch große Ziele und will in den nächsten Jahren die örtliche Produktion weiter ausweiten. Anfragen von interessierten Bauern hat es dazu schon reichlich gegeben. Doch Ulrich Meiser, Leiter Recht/PR/Export, und der Technische Leiter und Braumeister des Einbecker Brauhauses Christoph Benseler bremsen zurzeit noch, da sie erst einmal die bevorstehende Ernte abwarten und die Produktqualität prüfen wollen.

Neuer regionaler Reise- und Freizeitführer vom Verlag Mitzkat - Das Weserbergland erleben

Kanutouren, Kletterparks und Kloster-Einkehr – viele, die im Weserbergland leben, wissen wenig über die Vielfalt der möglichen Freizeitaktivitäten in dieser Region. Mit „Das Weserbergland erleben“ hat der Verlag Jörg Mitzkat nun ein Buch herausgebracht, das sich durch eine hohe Ortskenntnis, exzellente Fotografien sowie eine moderne und übersichtliche Gestaltung auszeichnet. Der Reise- und Freizeitführer stellt die verschiedenen Möglichkeiten dar, die vielfältige Kultur- und Naturlandschaft des Weserberglandes mit allen ihren Erlebnismöglichkeiten zu entdecken.

Der Blick auf das unzureichende Angebot von Freizeitführern für die Weserbergland-Region war für den Regionalverlag Jörg Mitzkat, eine hohe Motivation, das Thema systematisch anzugehen und neue Ideen zu entwickeln. Mit einem Umfang von 192 informativen Seiten richtet sich dieser Reise- und Freizeitführer sowohl an Besucher als auch an Bewohner des Weserberglandes und leistet einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung dieser Region. Die Ausflugsziele sowie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Städte und Dörfer entlang der Weser werden kurz und knapp beschrieben, und qualitativ hochwertige Fotografien machen Lust darauf, diese Orte selbst zu erleben.

Das umfangreiche Handbuch ist ab sofort für 16,80 € im regionalen Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich (www.mitzkat.de)

Die Stadtwerke Einbeck setzen bei ihrem kulinarischen Angebot im Freibad auf regionale Kooperation

Einbecker Brauwasser und Werks-Currywurst – die optimale Symbiose auf der Terrasse im Schwimmbad-Bistro „Auszeit“. Die extra feine Currywurst wurde von Sven’s Bistro „Auszeit“ im Schwimmbad exklusiv für die Stadtwerke Einbeck als „Werks-Currywurst“ kreiert. Herausragend ist die besondere Fleischqualität mit ausgewählten Kräutern sowie die handwerkliche Verarbeitung. Die regionale Spezialität besteht aus Schweinefleisch das fein zerkleinert und in Därme gefüllt und gebrüht wurde. Wichtiger Bestandteil der „Werks-Currywurst“ sind der gebratene Bacon sowie auch die gerösteten Zwiebeln. Die Currysauce, hergestellt aus frischen Tomaten, ist mit besonderen Zutaten verfeinert und wie wir es aus der Auszeit kennen, mit Liebe zubereitet.

Dazu genießen Sie ein echtes Einbecker Brauwasser, was die Brauerei als Kooperationspartner der Stadtwerke abgefüllt hat. Aus dem Einbecker Trinkwasser, das mit Kohlensäure versetzt und in umweltfreundliche 0,33l Mehrwegklarglasflaschen abgefüllt wurde, entstand so dass Einbecker Brauwasser, was zum Verzehr hervorragend geeignet ist.

REZEPTIDEEN

REZEPT

Quinoa Feta Salat mit Dannhäuser Quinoa

Zunächst die Quinoa waschen, abtropfen lassen und anschließend nach Anleitung auf der Packung in Brühe kochen. Nun die Quinoa in eine entsprechende Salatschale geben. In einer kleinen separaten Schale das Dressing für den Salat aus dem Olivenöl, dem Apfelessig, dem Kreuzkümmel und dem Meersalz anrühren. Das Ganze nun zu der Quinoa in die Salatschale geben und vermengen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Mandeln, Petersilie, getrocknete Tomaten und den Feta ebenfalls kleinschneiden, bzw. klein hacken und unter die Quinoa mischen. Das Ganze nun nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Lasst euch ein bisschen Petersilie und Lauchzwiebel zum Verzieren zurück.

VERANSTALTUNGEN

Neues Angebot der Hardenberg Distillery FEIER ABEND

Enjoy Food & Drinks with Friends
Jeden 2. Donnerstag im Monat ab 17 Uhr
Einmal im Monat lädt die Hardenberg Distillery zu einem exklusiven Feierabend im gemütlichen Ambiente im Innenhof ein.  Verschiedenen Drinks und Wildspezialitäten vom Grill sind der perfekte Ausklang eines stressigen Arbeitstages. Mehr Informationen unter www.der-hardenberg.com/events/feier-abend-hardenberg-distillery

Angebote August 2021 vom Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen

1948 – Sielmann auf geheimnisvoller Spur. Ab August neues Outdoor Escape Spiel
Es gilt in das Jahr 1948 einzutauchen und auf Heinz Sielmanns geheimnisvollen Spuren zu wandeln. Hier kommt richtig Bewegung ins Spiel: Ein Team, eine Strecke in schöner Natur, rätselhafte Botschaften. Das Ziel heißt: Wieder rechtzeitig zurück sein und das Rätsel lösen! Und dabei ist Köpfchen gefragt.

Sonntag, 15. August, 11:00 – 16:00 Uhr
„Grünes Band“: Geführte Gedenkwanderung in Kooperation mit dem Grenzlandmuseum Eichsfeld zur Erinnerung an den Beginn des Mauerbaus am 13. August 1961

Auf der Hälfte der Strecke findet ein Zeitzeugengespräch mit einem langjährigen Angehörigen der Bundepolizei (ehem. Bundesgrenzschutz, BGS) aus Duderstadt statt. Anschließende Besichtigung des Grenzlandmuseums Eichsfeld, freier Eintritt für die Teilnehmer der Wanderung sowie Rücktransfer. Treffpunkt Besucherparkplatz Gut Herbigshagen. Anmeldung erbeten bis 13. August. 5,00 € Kinder bis 12 Jahre, 7,00 € Erwachsene.

Anmeldung und Information: Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum,
Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt, Tel. 05527 914-208, besucherservice@sielmann-stiftung.de, www.sielmann-stiftung.de

 
2. bis 6. August: Die Wikingerwoche
Wie lebten die Wikinger? Die Teilnehmenden begeben sich auf eine Zeitreise zurück in das 9. Jahrhundert nach Christus und schlüpfen eine Woche lang in die Haut eines Wikingers. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Siedlungsbau, Füttern und Pflegen der Tiere, Schild- und Schwertbau.

Sonntag, 22. August, 11:00 – 17:00 Uhr
Grüner Regionalmarkt – Kräuter, Wildstauden, Wildobst, regionale Produkte für Körper, Geist und Gesundheit

Ferienprogramm 23. bis 27. August: Natürlich mobil – große Erfindungen der Menschheit
Wie können sich Menschen möglichst schnell fortbewegen? Auf welche Ideen kam der Mensch dabei? Und was hat er sich bei der Natur abgeschaut? Im Mittelpunkt steht dabei immer die Freude am Experimentieren, Konstruieren und Testen.

Anmeldungen Ferienprogramm unter www.ferien-eichsfeld-harz.de

Drechslerei Nolte: Kunsthandwerk live erleben

Die Drechslerei Nolte aus Northeim ist an folgenden Terminen mit seiner mobilen Drechslerei auf Tour:

7. und 8. August: Kunsthandwerkermarkt Goslar,
4. und 5. September: Hoffest – Wölti unter Dampf im Kloster Wöltingerode,
9. und 10. Oktober: Apfel & Birnen Markt in Duderstadt Apfel und Birnenmarkt Duderstadt 
 

Veranstaltungen des Naturparks Münden - Südniedersachsen aktiv erleben

Sonntag, den 8. August: Den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen und entdecken: Naturkundliche Wanderung mit unerwarteten Begegnungen
14.00 bis ca. 17.00 Uhr | Treffpunkt: Parkplatz Kloster Bursfelde | Referentin:
Friederike Kaiser, Zertifizierte Waldpädagogin/PilzCoach, in Kooperation mit dem
Waldpädagogikzentrum Göttingen | Kosten: 7,50 €

Sonntag, den 22. August: Kleine Schnitzwerkstatt -  für Kinder ab 6 Jahren
14.00 bis ca. 17.00 Uhr | Ort: Geschäftsstelle Naturpark Münden, Mitscherlichstraße 5b, 34346 Hann. Münden | Referent: Forstwissenschaftler/Zertifizierter Waldpädagoge Philipp Gruß, Mitarbeiter im Naturpark Münden, in Kooperation mit dem Waldpädagogikzentrum Göttingen | Kosten: 7,50 € | Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt. |
Anmeldung bis zum 19.08.: Hann. Münden Marketing GmbH,
Lotzestraße 2, 34346 Hann. Münden, 05541 75313, www.hann.muenden-erlebnisregion.de

4. und 5. September Pilze finden und bestimmen
Samstag, 10.00 bis 18.00 Uhr; Sonntag, 9.00 bis 12.00 Uhr |
Treffpunkt: Forstbotanischer Garten, Mitscherlichstraße 5b, 34346 Hann. Münden und
Wald | Informationen und Anmeldung: Thomas Schmidt, 0171/3155119 oder
info@pilze-hildesheim.de | Seminarkosten: 75,- €, min. 6, max. 12 Personen | Referent:
Thomas Schmidt, Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie

Unter folgendem Link geht es zu allen Veranstaltungen des Natruparks Münden: www.naturpark-muenden.de/index.php/august